Konzert zum 10-jährigen Jubiläum
Am 08.03.2026 um 17.00 Uhr in der kath. Kirche St. Margaretha, Salach.
Kirchenmusik von Wolfgang Amadeus Mozart steht im Mittelpunk dieses Konzertes und wird durch Werke von Johann Baptist Vanhal (1739-1813) und Marian Paradeiser (1747-1775) ergänzt.
Vocal16 wird dieses mal durch ein hochkarätiges Vokal- und Streichquartett ergänzt, sowie einem Orgelpositiv.
Zur Aufführung kommen:
Mozart:
Litaniae Lauretanae B.M.V. - KV 109
Missa brevis in F-Dur- KV 192
Vanhal:
Orgelkonzert in F per l'Organo, due Violini e Basso
Paradeiser:
Missa brevis in B
Ausführende:
Julia Hinger, Sopran - Jasmin Hofmann, Alt - Martin Höhler, Tenor - Jonathan Paulsen, Bass
Rainer Maria Rückschloß, Orgel
Miriam Risch-Graulich, Violine1 - Dorothee Mühleisen, Violine 2 -
Christine Seegers Wichmann, Violoncello - Sophia Scheifler, Kontrabass
Vocal16 Ensemble
KMD Thomas Gindele, Leitung
Nach einem gelungenen Auftakt des Jubiläumsjahrs mit dem erfolgreichen Konzert "Mozart and more", gehen wir zurück zum Ursprung.
2016 begann unsere Reise mit einem Chorprojekt zum 5-jährigen Weihetag der Vowels-Wiedemann-Orgel in Liebfrauen Eislingen.
Aus diesem Projekt heraus entstand der Wunsch nach einer regelmäßigen Probearbeit mit KMD Thomas Gindele, die am Ende zur Gründung von Vocal16 führte. Dies feierten wir mit einem Konzert am 12.7.26 in der Stiftskirche Bad Boll.
Programm
Philip Stopford (* 1977) – Jubilate Deo Chor und Orgel
Thomas Tallis (1505–1585) – If ye love me Chor a cappella
Ola Gjeilo (* 1978) – Ubi caritas Chor a cappella
John Rutter (* 1945) – This is the day Chor und Klavier
Karl Jenkins (* 1944) – Cantate Domino Chor und Klavier
Naho Kobayashi – Lieblingsgebet von Rupert Mayer Chor und Klavier
Hans Leo Hassler (1564–1612) – Magnificat quinti toni Chor a cappella
Rolf Rudin (* 1961) – Ave Maria Chor a cappella
Christian Fink (1831–1911) – Orgelsonate Nr. 4 in D-Dur, op. 55
(3. Satz: Allegro risoluto - Andante con anima - Tempo)
Anton Bruckner (1824–1896) – Locus iste Chor a cappella
Eric Whitacre (* 1970) – Sing gently Chor und Klavier
Mark Burrows (* 1971) – Time is Chor a cappella und Schlagwerk
Peter Chr. Lutkin (1858–1931) – The Lord bless you Chor a cappella
Rihards Dubra (* 1964) – Hymnus Jubilate Chor und Orgel
Die NWZ schreibt dazu:
Vorträge auf sehr hohem Niveau
Unter der Leitung von Thomas Gindele singt das Ensemble zum zehnjährigen Bestehen in der Bad Boiler Stiftskirche.
Bad Boll Eine volle Bad Boiler Stiftskirche am Sonntagabend. Großer Beifall. Für jedes der 14 Chormitglieder eine Sonnenblume. Eine Sonnenblume für den Leiter von
Vocal 16 und eine Sonnenblume für den Instrumentalisten. Anlass war das Konzert zum zehnjährigen Bestehen des von Thomas Gindele gegründeten Ensembles. 16 Sängerinnen und Sänger hatten sich
im Jahr 2016 zusammengefunden, um in Eislingen einen Gottesdienst zu gestalten. Aus dem anfänglichen Projektchor wurde ein festes Ensemble mit einer großen stilistischen Bandbreite
vornehmlich aus A-cappella-Werken. Inzwischen hat sich das Ensemble in die vorderste Reihe von Chören gesungen.
Das Jubiläumskonzert in der Bad Boiler Stiftskirche unter dem
Titel „Best of ... " zeigte die Qualität des Ensembles: lupenreine Intonation, Ausgeglichenheit zwischen Männern und Frauen mit
je sieben Stimmen, Betonung auf musikalischen und gesangstechnischen Linien. Und als Wichtigstem: ein gemeinsamer Chorklang. Zu verdanken ist dies dem umsichtig-unterstützenden Leiter und
Kirchenmusikdirektor.
Thomas Gindele, Musikdozent für Theologen am Wilhelmsstift in Tübingen und als Regionalkantor der Diözese Rottenburg-Stuttgart für die Ausbildung von Chorleitern zuständig. Er gab für das
Publikum jeweils eine kurze Information zu den 14 Titeln des Konzerts. Mit einem „Jubilate Deo" des englischen Zeitgenossen Philip Stopford zu Beginn und am Ende mit einem immer wieder
abwechselnd von Männer- und Frauenstimmen insistierend-feierlichen „Jubilate Deo" des 1964 geborenen Letten Rihards Dubra
umrahmte der Kammerchor stimmgewaltig sein Jubiläumskonzert, das von Rainer Maria Rückschloß an der Orgel begleitet wurde. Rückschloß spielte als Intermezzo außerdem den dritten Satz aus der 4. Orgelsonate von Christian Fink. Er begleitete zudem einige Stücke präzise und einfühlsam am Klavier und ließ als Schlagzeuger bei Mark Burrows „Time is" die Uhr mit ihren vielen Facetten symbolisch ticken.Das Programm, das von der Gregorianik über Renaissance und Frühbarock bis zur modernen popularen Kirchenmusik reichte, bot zwei Höhepunkte. Kompositorisch war es Hans Leo Hasslers „Magnificat" aus dem 16. Jahrhundert. Eindrucksvoll die Zwischenpassagen aus einstimmiger Gregorianik, mal Männer, mal Frauen, und die schon verwobenen polyphonen Motetten-Anklänge.
Sängerisch nahezu perfekt und blitzsauber gelang dem Vocal 16, Anton Bruckners berühmte Motette „Locus iste" mit ästhetischen
Klanglinien. Nach Chorsätzen von Tallis, Gjeilo, Rutter, Jenkins, Kobayashi, Rudin, Whitacre und Lubin - einem Kaleidoskop moderner Kirchenmusik - gab es am Ende begeisterten
Beifall.
-Annerose Fischer-Bucher-